Innsbruck, 20. November 2004

Verehrter Herr Bischof Grab,

soeben habe ich Ihren Hirtenbrief zum Jahr der Priesterberufungen 2005 gelesen. Sie fordern darin jeden einzelnen Gläubigen auf selber weiterzudenken und sich die Frage zu stellen „was kann ich für den Priesternachwuchs tun?“

Anfang Oktober 2004 haben wir uns in meiner Heimatgemeinde St. Georgen bei Salzburg beim 2. Georg Rendl Symposion die Frage nach der Herkunft unserer Priester gestellt.

Eingeladen waren Pfarrgemeinden mit starkem Priesternachwuchs aus dem ganzen deutschen Sprachraum. Nach mehr als zweijährigen Nachforschungen konnte ich 71 „Priester-Mistbeete“ finden und zum Symposion einladen.

Ich denke, dass diese Pfarrgemeinden durch Ihren vergleichsweise starken Priesternachwuchs einige Hinweise auf Ihre gestellte Frage geben könnten. Ein Ergebnis des Priester-Symposions ist es jedoch, dass sich kaum jemand für diese „Erfolgsmodelle“ im Bereich des Priesternachwuchses interessiert. Gerade kirchliche Medien sind viel mehr damit beschäftigt den Priestermangel zu beklagen.

Aus Ihrem Bistum blieben meine Anfragen nach Pfarrgemeinden mit starkem Priesternachwuchs ohne Antwort. Ich kann daher in meiner Internet-Dokumentation www.maislinger.net/rendl kein „Priester-Mistbeet“ aus dem Bistum Chur anführen.

Herzliche Grüße aus Innsbruck
Dr. Andreas Maislinger

 

 
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