Innsbruck, 15. Oktober 2004

Verehrte Frau Kammhuber,

Ihre Einleitung zum heutigen BR-Kirchen-Newsletter hat mich sehr
angesprochen. Ähnlich geht es mir seit über zwei Jahren bei meiner
Beschäftigung mit dem Thema Priesterberufungen. In der katholischen Kirche
gibt es in diesem Bereich eine starke negative Fixierung. Es ist fast
unmöglich den Blick auch nur einen Moment in eine andere Richtung zu lenken.
Mit dem 2. Georg Rendl Symposion in meiner Heimatgemeinde St. Georgen bei
Salzburg scheint es für drei Tage gelungen zu sein. Hans-Georg Becker war
für den Bayerischen Rundfunk anwesend.

Mehr über das Priester-Symposion unter www.maislinger.net

Herzliche Grüße aus Innsbruck
Andreas Maislinger


= = = = KIRCHEN - NEWSLETTER vom 15. Oktober 2004 = = = =

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer sich zu ernst nimmt, macht sich lächerlich. Das ist eine der Thesen,
über die zur Zeit beim dritten Humorkongress in Essen philosophiert wird.
Klinikclowns, Humorberater und Seelsorger tauschen in Workshops ihre
Erfahrungen aus. Allem Jammern und Klagen dieser Hartz IV-Tage wollen sie
den Humor als "tragende Säule des Menschseins" entgegensetzen. Es geht
dabei weniger um das laute Lachen, das Possen reißen. Humor ist mehr. Er
ist Zeichen einer inneren Gelassenheit. Eine Waffe gegen die Angst, die
sich im Moment an vielen Orten einschleicht. Auch in den christlichen
Kirchen. Angst lähmt, versteinert, macht unfrei. Jesus war kein Angsthase.
Christen sind erlöste Menschen. Sie müssen nicht erstarren. Sie können den
Problemen dieser Welt lächelnd die Zähne zeigen. Wie? Hören und schauen Sie
doch mal in den Sendungen dieser Woche!
Mit den besten Wünschen,
Ihre Andrea Kammhuber

 
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