Wien, 13. August 2004

Betreff: zu:"Woher die Priester kommen"

Sehr geehrter Herr Dr. Andreas Maislinger!

Bezugnehmend auf den Artikel Woher die Priester kommen" in der aktuellen
Wiener Kirchenzeitung, erlaube ich mir einen weiteren "Nährboden" für
Priesterberufungen bekanntzugeben:

Herr Msgr. Dr. Wolfgang Flasch leitet seit 1966 in 1190 Wien, Döblinger
Hauptstraße 83, Schule und Kloster der Schwestern v. Armen Kinde Jesu, die
Marianische Kongregation. Dieser Jugendgemeinschaft gehören Buben und
Mädchen ab der Erstkommunion bis hinauf ins Hochschulalter an. Ich weiß
nicht wie viele Priester aus dieser Gemeinschaft in diesen fast 40 Jahren
hervorgegangen sind. Spontan fallen mir 3 (Dr. Harald Mally-jetzt Pfarrer im
22. Bezirk, ich glaube in St. Cyrill u. Method, Pirkner-jetzt Pfarrer im 16.
Bezirk, Familienkirche-Kernstockplatz und Pfarrer Benstorph) ein, es sind
aber insgesamt weit mehr als zehn Priesterberufungen gewesen.

Auch ich habe mir in vielen Jahren schon die gleiche Frage gestellt, warum
gelingen hier bei Dr. Flasch die Berufungen und wo anders, z.B. in meiner
Heimatpfarre 1170 Wien, Marienkirche, überhaupt nicht.

Ich für mich kam zu der Erkenntnis, dass es sehr wohl auf die GEISTLICHE
Führung einer Jugendgruppe ankommt. Dr. Flasch ist heute auch schon 76
Jahre, hält aber dennoch (oder in Konzelebration mit Dr. Ernst Pucher, den
Sie zur Kontaktaufnahme in St. Stephan-Diözesangericht erreichen können)
jeden Freitag um 19 Uhr in der Klosterkirche den Jugendgottesdienst, in dem
er die Jugendlichen immer auf das Bussakrament aufmerksam macht und auch
dafür sorgt, dass ein auswärtiger Priester für den Beichtgang präsent ist.

Ich hoffe, das ich Ihnen eine erfreuliche Information zukommen lassen konnte
und wünsche Ihnen ein gutes Gelingen beim "Georg-Rendl-Symposion".

Christina Jezl

 
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